FCK setzt sich durch: Kritik an Steuerzahler-Bund

Im Streit um Kritik des Bundes der Steuerzahler (BdS) am Stadionbau auf dem Betzenberg hat der 1. FC Kaiserslautern eine einstweilige Verfügung erwirkt. Nach Angaben des
Fußball-Zweitligisten  muss der BdS sein“Schwarzbuch 2014″ korrigieren. In der Sammlung, in der der BdS vermeintliche Steuerverschwendungen aufgelistet, werden auch
angebliche illegale Beihilfen an den Verein genannt. „Tatsächlich sind die Vorwürfe haltlos“, heißt es in einer Mitteilung des FCK. Der Eintrag sei inzwischen aus dem Schwarzbuch entfernt worden.  Die Entscheidung ist nach FCK-Angaben noch nicht rechtskräftig. Mögliche Schadensersatzansprüche schließt der Verein nicht aus.
Im „Schwarzbuch“ hatte der BdS den 1. FC Kaiserslautern als Subventionsfass ohne Boden bezeichnet. Zudem hatte er behauptet, seit dem Jahr 2000 seien mindestens 120 Millionen Euro an öffentlichem Geld direkt oder indirekt zugunsten der „Roten Teufel“ geflossen. Nach Vereinsangaben rechnet der BdS allerdings unter anderem den
kompletten Ausbau des Fritz-Walter-Stadions zur WM 2006 dem Verein als vermeintlich illegale Beihilfe zu. Dieser habe aber mit der WM-Austragung nicht direkt zu tun gehabt, außerdem seien im Ausbau nachhaltige Investitionen in die Infrastruktur enthalten. dpa/feh