FCK: Stadtrat stimmt für Senkung der Stadionmiete

Die Weichen für eine finanzielle Entlastung des abstiegsbedrohten Fußball-Zweitligisten 1. FC Kaiserslautern sind gestellt. Der Kaiserslauterer Stadtrat stimmte gestern Abend mit deutlicher Mehrheit für das neue Konzept zur Finanzierung des Fritz-Walter Stadions. Bei 40 Stimmen der Fraktionen von SPD, CDU, FDP, FWG und FBU gab es nur zehn Stimmen der Grünen und der Linkspartei dagegen. Dem Antrag des 1. FC Kaiserslautern, die Pacht in der 2. Liga von 3,2 Millionen Euro pro Jahr auf 2,4 Millionen Euro und in der dritten Liga auf 425 000 Euro zu senken, wurde somit zugestimmt. „Wir wollen dem FCK nicht die Luft zur Weiterentwicklung nehmen“, begründete Oberbürgermeister Klaus Weichel (SPD) den Schritt für die finanziell gebeutelte Stadt. Die verbesserte Einnahmesituation der Kommune und eine Erhöhung der Vergnügungssteuer sollen beim Schließen der Lücke helfen. Der Bund deutscher Steuerzahler hat den Schritt der Stadt kritisiert. (lrs/mj)