FCK: Torwarttrainer Gerry Ehrmann gefeuert – Zoff mit Schommers

Update 17.30 Uhr: Am späten Nachmittag bestätigt der Verein den Rausschmiss der Vereins-Ikone. Die offizielle Begründung umfasst einen Satz: „Der Verein sah sich nach einer Reihe von internen Vorkommnissen, die eine zielgerichtete und teamorientierte Zusammenarbeit zum Wohle des Vereins nicht mehr möglich machen, zu diesem Schritt gezwungen.“

Ehrmann selbst äußerte sich in der „Rheinpfalz“. Demzufolge scheint es zwischen ihm und Cheftrainer Schommers nicht zu passen. Details verkniff er sich allerdings. „Das ist ein rein persönliches Ding zwischen ihm und mir. Wenn es nicht mehr geht, dann geht es eben nicht mehr“, sagte „Tarzan“ dem Blatt. „Es wird jetzt hier keine dreckige Wäsche gewaschen. Es geht ja nicht um mich, sondern um den Verein.“ Beleidigt habe er niemanden. „Das ist weit davon entfernt.“ Wer so etwas behaupte, leiste sich „eine Frechheit“.

Fußball-Drittligist 1. FC Kaiserslautern hat sich nach über zwei Jahrzehnten überraschend von Torwarttrainer Gerry Ehrmann getrennt. Dies bestätigten die Pfälzer am Sonntag auf Anfrage. Der 61 Jahre alte Ehrmann stand für den FCK von 1984 bis 1998 selbst zwischen den Pfosten und übernahm dann die Aufgabe als Torwarttrainer. Am Betzenberg formte er unter anderem die Torhüter Roman Weidenfeller, Kevin Trapp und Tim Wiese. Nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur hat sich Ehrmann mit dem derzeitigen Lauterer Cheftrainer Boris Schommers überworfen. Die „Bild-Zeitung“ hatte zuerst über die Trennung berichtet. (dpa/wg/Foto: wikipedia)