Forderung für Einzelhandel: 1 Euro mehr pro Stunde

Die Gewerkschaft Verdi fordert für die Beschäftigten im Südwest-Einzelhandel einen Euro mehr pro Stunde. Wie
Verdi mitteilte, hat die Große Tarifkommission am Donnerstag in Mannheim die Forderungen der anstehenden Verhandlungsrunde beschlossen. Neben der Erhöhung der Löhne, Gehälter und Ausbildungsvergütungen fordert die Gewerkschaft ein tarifliches Mindesteinkommen von 1850 Euro. Im baden-wüttembergischen Einzelhandel arbeiten den Angaben zufolge rund 490 000 Menschen – darunter fallen allerdings auch Nicht-Tarifbeschäftigte. Der neue Tarifvertrag soll den Angaben zufolge für eine Laufzeit von zwölf Monaten vereinbart werden. Den alten Vertrag hat Verdi zum 1. April gekündigt. Die ersten Verhandlungen mit den Arbeitgebern sind am 28. April geplant. dpa/feh