Frankenthal: Finder des „Barbarenschatzes“ wegen Unterschlagung angeklagt

Weil er einen antiken Schatz nach dem Fund in der Südpfalz behalten haben soll, ist ein 23-Jähriger wegen Unterschlagung angeklagt worden. Er soll am 9. Mai 2013 in einem Wald bei Rülzheim mit einem Metalldetektor zahlreiche Gegenstände aus dem 5. Jahrhundert nach Christus aufgespürt, sie ausgegraben und behalten haben, wie die Staatsanwaltschaft Frankenthal am Donnerstag mitteilte. Den Wert des „Barbarenschatzes“ bezifferte sie mit 425 000 bis 575 000 Euro. Die Ermittler kamen dem jungen Mann auf die Schliche, weil er seine Funde im Internet präsentierte. Die Anklage wurde vor dem Amtsgericht Speyer erhoben. (dpa/lrs)