Frankenthal: Kein Ende im so genannten Babymord-Prozess in Sicht

Ein Ende im so genannten Babymord-Prozess vor dem Frankenthaler Landgericht ist nicht in Sicht. Die Kammer legte jetzt weitere Termine bis in den September fest. Grund sind erneute Beweisanträge des Verteidigers. Um den Mordvorwurf zu entkräften, will er die Glaubwürdigkeit des einzigen Augenzeugen der Tat am 14.Mai 2016 erschüttern. In dieser Nacht soll der Angeklagte sein zwei Monate altes Baby vom Balkon im zweiten Stock geworfen haben. Die kleine Senna starb noch am Tatort. Zudem soll der Angeklagte auch den Augenzeugen, seine damalige Lebensgefährtin und ein Kind schwer verletzt haben. Der Angeklagte saß seit der Tat in Untersuchungshaft, mittlerweile befindet er sich wegen der langen Prozessdauer auf freiem Fuß. An den Verhandlungstagen muss er vor Gericht erscheinen. feh