Frankenthal: KSB AG plant Wechsel der Rechtsform

Beim Frankenthaler Pumpen- und Armaturenhersteller KSB stehen Veränderungen an: Die KSB AG – die Muttergesellschaft des Konzerns – soll nach  dem Willen von Vorstandund Aufsichtsrat in eine Kommanditgesellschaft auf Aktien umgewandelt werden, wie das Unternehmen am Donnerstag mitteilte. Damit wolle KSB sich unter anderem zeitgemäß für die Kapitalmärkte aufstellen. Zudem habe der Konzern langfristig neue strategische Möglichkeiten im Auge, zum Beispiel mit Blick auf mögliche Beteiligungen oder Zusammenschlüsse. Die Hauptversammlung der KSB AG soll am 10. Mai in Frankenthal über den geplanten Wechsel abstimmen. Persönlich haftende Gesellschafterin der KSB SE & Co. KGaA soll dann eine Managementgesellschaft sein, deren Anteile eine neu zu gründende Tochtergesellschaft der KSB Stiftung halten wird. Ein Verwaltungsrat der Gesellschafterin mit geschäftsführenden und nicht geschäftsführenden Direktoren soll Firma und Konzern dann leiten. Der gemeinnützigen KSB Stiftung gehört mehrheitlich die Klein Pumpen GmbH. Diese hält rund 80 Prozent der stimmberechtigten KSB-Stammaktien. Der Konzern kam 2015 auf ein Nachsteuerergebnis von 52,17 Millionen Euro und einen Umsatz von 2,33 Milliarden Euro. Bis 2018 sollen zehn Prozent der Personal- und Sachkosten eingespart werden.(dpa/lrs)