Frankenthal: Mitangeklagte entschuldigt sich in Prozess um Gasexplosionen

Im Prozess um die Gasexplosionen von Harthausen in der Pfalz hat sich die Mitangeklagte entschuldigt.
„Dieses schreckliche Geschehen wird mich mein Leben lang begleiten. Es tut mir leid“, hieß es in einem Brief der 27-Jährigen an den Bürgermeister von Harthausen, den sie selbst am Montag vor dem Landgericht Frankenthal verlas. Ihr Anwalt sagte, die Mitangeklagte werde ihr Geständnis im Polizeiverhör vor Gericht wiederholen: „Sie steht voll und ganz zu ihrer Aussage.“
Die Anklage beruht weitgehend auf den Angaben der 27-Jährigen, die den Hauptangeklagten beschuldigt hat. Der 40-Jährige soll vor einem
Jahr auf dem Gelände eines Flüssiggasversorgers mit Hilfe der Frau drei Lastwagen angezündet haben. Es kam zu mehreren Explosionen, 17
Feuerwehrmänner wurden verletzt, zahlreiche Häuser beschädigt. Laut Anklage wollte der Mann eine auf dem Gelände schlafende Frau und
deren Vater töten. Diese Frau soll seine Ex-Freundin und frühere Geschäftspartnerin gewesen sein. (dpa/lrs)