Frankenthal: Mordprozess nach Gesundheitsproblemen des Angeklagten fortgesetzt

Vor knapp zwei Wochen war ein Mordprozess vor dem Landgericht Frankenthal wegen Herzproblemen des Angeklagten untergebrochen worden, nun konnte das Verfahren planmäßig weitergehen. Das teilte ein Gerichtssprecher mit. Bei Prozessbeginn am 28. April war die Anklage gegen den 53-Jährigen verlesen worden, dann hatte dieser sich geäußert – und gesundheitliche Probleme bekommen. Er wurde mit dem Notarztwagen abgeholt. Der 53-Jährige soll am 5. November vergangenen Jahres in Hochdorf-Assenheim (Rhein-Pfalz-Kreis) seine schlafende Lebensgefährtin mit einem Küchenmesser erstochen und dann das gemeinsame Haus angezündet haben. Nach Ansicht der Ermittler beging er die Tat, weil die Frau sich von ihm trennen wollte. Außerdem habe es Streit wegen der Finanzen gegeben. Vor Beginn des Prozesses hatte der Mann laut Gericht von seinem Schweigerecht Gebrauch gemacht. Zu dem Prozess, der laut Plan bis zum 28. Juni dauern soll, sind vier Nebenkläger zugelassen. Für Donnerstag waren zwölf Zeugen geladen. (lrs/mj)