Frankenthal: Nach Corona-Knick will KSB-Konzern Ergebnis 2021 wieder steigern

Nach einem Auftragsrückgang durch die Corona-Pandemie will der Pumpen- und Armaturenhersteller KSB das Ergebnis im Geschäftsjahr 2021 wieder spürbar steigern. «Auch wenn der Auftragseingang im abgelaufenen Geschäftsjahr niedriger ausgefallen ist, haben wir einen guten Auftragsbestand und gehen davon aus, dass wir unser Ergebnis im laufenden Geschäftsjahr 2021 deutlich steigern können», sagte Stephan Timmermann, Sprecher der Geschäftsleitung, einer Mitteilung zufolge in Frankenthal.
Vorläufigen Zahlen zufolge erzielte KSB im Geschäftsjahr 2020 Auftragseingänge von 2,143 Milliarden Euro, das waren 12,6 Prozent weniger als im Vorjahr. Der Rückgang sei insbesondere auf die Folgen der Corona-Pandemie sowie negative Währungseinflüsse zurückzuführen, hieß es. «Dank eines guten Auftragsbestandes, eines sehr guten zweiten Halbjahres und unserer frühzeitig eingeleiteten Maßnahmen zur Kostensenkung sind wir mit dem abgelaufenen Geschäftsjahr insgesamt betrachtet sehr zufrieden», erklärte Timmermann.
KSB beschäftigt nach eigenen Angaben rund 15 100 Mitarbeiter. Das 1871 in Frankenthal gegründete Unternehmen stellt Pumpen und Armaturen für Kraftwerke, Abwasserentsorgung und Wasserversorgung, Bergbau und viele Anwendungen in Industrie und Gebäudetechnik her. (dpa/kwi)