Frankenthal: Nach Unfall im Holiday Park Haßloch noch keine Entscheidung über Anklage

Gut sieben Monate nach dem Unfalltod eines Mädchens im Holiday Park in Haßloch steht noch nicht fest, ob es zu einer Anklage gegen drei Parkmitarbeiter kommt. Die Anwälte der drei könnten derzeit noch zu den Ermittlungsergebnissen Stellung nehmen, sagte der Leitende Oberstaatsanwalt in Frankenthal, Hubert Ströber, auf Anfrage. Vor Ostern werde deshalb vermutlich keine abschließende Verfügung ergehen. Die Alternative zur Anklageerhebung wäre die Einstellung des Verfahrens.
Das elfjährige Mädchen aus Kelsterbach bei Frankfurt war am 15.August von dem Karussell „Spinning Barrels“ (deutsch: drehende Fässer) mitgeschleift und so schwer verletzt worden, dass es starb.
Gegen drei Park-Mitarbeiter wird wegen des Verdachts der fahrlässigen Tötung ermittelt. Dazu gehört der für die Sicherheitsaufsicht des Fahrgeschäfts zuständige Mann. Nach früheren Angaben Ströbers gab es Hinweise, dass bei seiner Einweisung nicht auf alle nötigen Punkte eingegangen worden war. Der Park will unterdessen heute seine Neuheiten für die kommende Saison vorstellen, die am Samstag beginnt.(dpa/lrs)