Frankenthal: Pumpenhersteller KSB macht weniger Umsatz

Der Pumpen- und Armaturenhersteller KSB hat wegen einer schwachen Nachfrage aus der Energiewirtschaft, der Chemieindustrie und dem Schiffbau 2016 einen Umsatzrückgang hinnehmen müssen. Nach vorläufigen Zahlen lagen die Erlöse bei 2,17 Milliarden Euro und damit 6,9 Prozent unter dem Wert des Vorjahres, wie der Konzern mit Sitz in Frankenthal in der Pfalz am Montag mitteilte. Es seien weniger Pumpen und Armaturen verkauft worden, wohingegen der Umsatz mit Serviceleistungen sich auf Vorjahresniveau bewegt habe. Auch Währungseffekte wirkten sich demnach negativ aus.  Im vergangenen Jahr hatte KSB angekündigt, bis 2018 zehn Prozent der Personal- und Sachkosten einsparen zu wollen. Das Unternehmen hatte das mit einer schlechten Auftragslage begründet. Ende vergangenen Jahres beschäftigte das Unternehmen knapp 15 600 Mitarbeiter, das waren 615 weniger als zum gleichen Zeitpunkt des Vorjahres. Die mit dem Kürzungsprogramm verbundenen Kosten schmälern laut KSB das Konzernergebnis 2016. Das Ergebnis vor Steuern (EBT) soll am 30. März im Geschäftsbericht bekanntgegeben werden. Es wird den Angaben zufolge „erheblich“ unter dem des Vorjahres liegen. Für 2017 rechnet KSB mit einer weiterhin verhaltenen Umsatzentwicklung. Dennoch soll das Konzernergebnis dann wieder steigen. (dpa/lrs)