GE Mannheim: Interessenausgleich und Sozialplan unterschrieben

Im erbitterten Streit um den geplanten Stellenabbau im Mannheimer Werk von General Electric (GE) haben sich Geschäftsführung und Betriebsrat auf einen Interessenausgleich und Sozialplan verständigt. Auf einer Pressekonferenz informieren zur Stunde Vertreter des Konzerns sowie der IG Metall über die Einigung. Danach stellt General Electric rund 500 Millionen Euro für einen Sozialplan zur Verfügung. Insgesamt 700 Stellen sollen am Standort Mannheim erhalten bleiben, 600 Arbeitsplätze werden abgebaut. Die Betroffenen erhalten eine Abfindung und werden zwei Jahre in eine Transfer Gesellschaft für einen neuen Job aufgenommen.  Vertreter aller Seiten hatten hinter verschlossenen Türen hart um eine Einigung gerungen, hiess es.
GE hatte das Werk im November 2015 vom französischen Konkurrenten Alstom übernommen und Anfang 2016 angekündigt, in Deutschland rund 1700 Arbeitsplätze zu streichen, etwa 1060 davon in Mannheim. Die Fabrik am Standort, in der Turbinen für konventionelle Kraftwerke gebaut werden, soll sogar komplett geschlossen werden. In der Folgezeit hatten Geschäftsführung und Arbeitnehmervertreter erbittert gestritten, immer wieder waren Verhandlungen für gescheitert erklärt worden. Auch die Bundesregierung schaltete sich ein. Betriebsrat und Gewerkschaft drangen darauf, dass eine Investorengruppe die von der Schließung bedrohten Betriebsteile übernehmen kann. Das lehnte das GE-Management ab. Sehen Sie dazu einen ausführlichen Bericht sowie einen Kommentar heute in RNF Life. feh