Gericht: Frau darf nicht mehr als zwei Huskys im Wohngebiet halten

Eine Husky-Besitzerin aus der Südwestpfalz darf in einem Eppenbrunner Wohngebiet nicht mehr als zwei der Tiere halten. Das entschied das Verwaltungsgericht Neustadt an der Weinstraße. Das Gericht bestätigte damit eine Anordnung des Kreises
Südwestpfalz. Der hatte der Frau auf Beschwerden von Nachbarn hin verboten, neun Hunde auf ihrem Anwesen zu halten, das mitten in einem Wohngebiet liegt. Dagegen hatte die Frau geklagt. In der Begründung heißt es, die Klägerin habe seit 2013 auf dem Grundstück einen Gewerbebetrieb für Schlittenhundefahrten, Zughundeseminare und Verkauf von Zubehör angemeldet. Dazu gehörten auch die neun Huskys. Mit der Gründung des Gewerbebetriebs im Wohngebiet werde das Grundstück der Frau anders genutzt, wofür sie keine baurechtliche Genehmigung habe. Der Gewerbebetrieb sei zudem unzulässig und störend für ein Wohngebiet. Weil Hunde üblicherweise aus verschiedenen Gründen bellten, könne es bei bis zu neun Tieren zu einem Lärm kommen, der untypisch für eine solche Gegend sei. Gegen das Urteil kann die Zulassung der Berufung durch das Oberverwaltungsgericht Rheinland-Pfalz in Koblenz beantragt werden. dpa/feh