Germersheim: 120 China-Rückkehrer in Quarantäne erneut auf Corona-Virus untersucht

Die mehr als 120 China-Rückkehrer in der Quarantänestation in der Germersheimer Südpfalz-Kaserne werden erneut auf das Coronavirus untersucht. Das teilte am Montag das rheinland-pfälzische Gesundheitsministerium mit. Auch die mehr als 20 Helferinnen und Helfer des Deutschen Roten Kreuzes (DRK), die sich zur Betreuung in der Bundeswehrkaserne freiwillig mit in Quarantäne begeben hatten, werden demnach auf die neue Lungenerkrankung getestet. Die Untersuchung auf das Virus erfolgt regelmäßig während der Quarantäne in Germersheim. Dort ist etwas mehr als die Hälfte der rund 14-tägigen Isolation abgelaufen. Allen Rückkehrern gehe es gut, teilte das Ministerium in Mainz mit. Die Proben werden wie zuletzt vom Landesuntersuchungsamt Rheinland-Pfalz in Koblenz untersucht. Die Ergebnisse sollen spätestens am Mittwochvormittag vorliegen. Die Untersuchung in der vergangenen Woche hatte keinen Nachweis ergeben.

Die Rückkehrer waren vor gut einer Woche von einer Bundeswehrmaschine aus der besonders vom Coronavirus betroffenen Stadt Wuhan ausgeflogen worden. Von Frankfurt aus kamen sie nach Germersheim. Die Südpfalz-Kaserne am Rande der Stadt mit rund 20 000 Einwohnern verfügt unter anderem über ein neues Gebäude mit geeigneten Räumen. In dem Quarantäne-Block befinden sich rund 100 Deutsche plus ihre Angehörigen mit anderer Staatsangehörigkeit – zum Beispiel China, Rumänien und die USA. (mho/dpa)