Germersheim: Ankunft der China-Rückkehrer verzögert sich

Die ursprünglich geplante Flugroute musste geändert werden. Nach der zwischenzeitlich erfolgten Ankunft in Frankfurt erfolgt erneut eine medizinsche Untersuchung.

Die circa 130 deutschen Staatsbürger werden aus der vom Coronavirus betroffenen chinesischen Provinz Hubei von der Bundesregierung zurück nach Deutschland geflogen. Nach ihrer Landung in Frankfurt werden sie nach Germersheim gebracht und  in der Südpfalzkaserne für 14 Tage unter Quarantäne gestellt.  werden. Über diese Entscheidung des federführend zuständigen Bundesministeriums für Gesundheit wurden Landrat Dr. Fritz Brechtel, Bürgermeister Marcus Schaile und der Beigeordnete der Stadt Germersheim, Dr. Sascha Hofmann, gestern informiert.

Am Bundeswehrstandort in der Südpfalzkaserne wurden alle notwendigen Vorkehrungen getroffen, damit die ankommenden Menschen hier optimal versorgt und untergebracht werden können. Mitarbeiter des Roten Kreuzes haben sich freiwillig gemeldet, betreuen die Rückkehrer vor Ort in Germersheim und bleiben während dieser Zeit selbst mit in Quarantäne. Die Behörden vor Ort unterstützen die Kräfte am Bundeswehrstandort und das federführende Bundesgesundheitsministerium und stehen in einem ständigen Austausch. Sollte eine Person erkranken wird die Behandlung im Universitätsklinikum in Frankfurt erfolgen.

Landrat Dr. Fritz Brechtel und Dr. Sascha Hofman betonen, dass ausschließlich deutsche Staatsbürger hier vorübergehend untergebracht werden, die bisher keinerlei Krankheitssymptome aufweisen. Für die Bevölkerung bestehe keine Gefahr einer Ansteckung. Bei der Maßnahme handelt es sich um eine reine Vorsichtsmaßnahme. (mpf)