Germersheim: China-Rückkehrer haben Kaserne verlassen – keine Infektion mit Corona-Virus festgestellt.

Die China-Rückkehrer aus Wuhan haben die Quarantäne-Station in der Kaserne in Germersheim verlassen. Man habe sie, sofern sie nicht direkt von Angehörigen abgeholt wurden, mit Sammeltransporten zu größeren Bahnhöfen oder Vekehrsflughäfen gebracht, so der Kasernenkommandant Oberstleutnant Peter Eckert im Rahmen einer Pressekonferenz. Er wünsche den Menschen, dass sie nach dieser Zeit zur Ruhe kommen könnten.

Der Landrat des Kreises Germersheim, Fritz Brechtel, dankte allen Beteiligten. Insbesondere aber danke er den 22 Helfern des Roten Kreuzes, die auf ehrenamtlicher Basis mit in die Quarantäne gegangen seien, um die Rückkehrer zu betreuen. Das sei ein heraus-ragendes Beispiel für Zivilcourage, so Brechtel. Ein Arzt der Bundeswehr erklärte am Samstag gegen Abend habe sich die Stimmung schon gelöst, als klar geworden sei, dass keine weitere Infektion mit dem Corona-Virus zu erkennen sei. Trotz allem habe es vor dem Verlassen der Kaserne eine weitere Untersuchung gegeben.

Man werde den Ablauf der vergangenen 14 Tage nun auswerten, so der Landrat. Möglicherweise müsse man ja mit einer ähnlichen Situation weiterhin rechnen. Germersheim alleine könne aber nicht die Lösung sein, so Brechtel weiter (mpf, Fotos: mpf)