Germersheim/Lingenfeld: Kritik an US-Gefahrstofflager

Bei der geplanten Erweiterung des US-Gefahrstofflagers in Lingenfeld darf es nach Ansicht des Germersheimer Stadtrates keine Ausnahmen bei den Sicherheitsstandards geben. In einer am Dienstagabend verabschiedeten
Resolution appellierte der Stadtrat deshalb an den Kreis Germersheim, alles gesetzlich Mögliche zu tun, damit der Betreiber die gleichen Sicherheitsstandards erfüllen muss wie für eine zivile Anlage. Derzeit sind militärische Anlagen von einer dezidierten Prüfung ausgenommen. Die geplante Erweiterung der Lagerkapazität von 70 auf 1900 Tonnen
ist schon lange in der Kritik. Eine Bürgerinitiative hatte angeregt, dass die Einrichtung genau so betrachtet werden soll wie eine nicht-militärische Anlage. Die Kreisverwaltung ist federführend in dem Verfahren. dpa/feh