Germersheim: Passanten retten sich mit Sprung ins Grün vor Auto

Drei Fußgänger auf der Rheinpromenade im pfälzischen Germersheim haben sich mit einem Sprung in den Grünstreifen vor einem Auto retten müssen. Wie die Polizei am Freitag mitteilte, näherte sich der Fahrer einer Geländelimousine am späten Donnerstagabend zunächst mit Schrittgeschwindigkeit der Gruppe – um dann etwa 100 Meter vor ihr voll zu beschleunigen. Die Passanten blieben unverletzt.  Die Polizei entdeckte das Auto kurz darauf in der Nähe und verfolgte es. Der Fahrer versuchte daraufhin, über einen Feldweg neben der Bundesstraße 35 zu flüchten. Dabei landete der Wagen im Grünstreifen. Der Fahrer sprang der Mitteilung zufolge heraus und konnte zunächst unerkannt zu Fuß in einen Wald entkommen. Auch die Suche mit einem Polizeihubschrauber blieb erfolglos. Auf dem Beifahrersitz entdeckten die Beamten einen polizeibekannten, stark betrunkenen 40-Jährigen. Er sei in Gewahrsam genommen worden und verweigere jegliche Zusammenarbeit mit der Polizei, hieß es in der Mitteilung. Das Auto sei nicht zugelassen und mit gestohlenen Kennzeichen unterwegs gewesen. (dpa/lrs/asc)