Göcklingen/Südpfalz: Flüchtiger Patient springt in Weiher – Kälteschock bringt den Tod

Der Patient, der vor wenigen Wochen aus dem südpfälzischen Pfalz-Klinikum flüchtete und in einer Weiher sprang, starb an einem Kälteschock. Das teilte die Staatsanwaltschaft nach der Obduktion der Leiche mit. Der Mann sei ertrunken, heisst es. Die Ermittlungen ergaben keine Hinweise auf ein Fremdverschulden. Der 26-Jährige war Anfang März mit einem weiteren Patienten aus der  forensischen Psychiatrie geflohen. Die Wassertemperatur des Weihers habe zu dem Zeitpunkt, als der Mann starb, sieben Grad betragen, hieß es vonseiten der Staatsanwaltschaft. Beim „plötzlichen und untrainierten Eintauchen“ in sehr kaltes Wasser könne es bereits nach kürzester Zeit zu einem lebensbedrohlichen Kälteschock kommen. Versuche von Polizei und Rettungskräften, den Mann durch Zurufe zur
Rückkehr zum Ufer zu bewegen, waren laut Staatsanwaltschaft gescheitert. Er sei weitergeschwommen und habe kurz darauf regungslos
im Wasser getrieben. Die Einsatzkräfte konnten den Mann nur noch tot bergen. Der andere Patient war den Angaben zufolge nach einer kurzen Verfolgung an dem Biotopweiher in Göcklingen festgenommen worden. (mho/dpa)