Grün-Weiß Mannheim: Angriff auf den Meistertitel

Grün-Weiß Mannheim verstärkt sich mit drei Daviscup-Spielern für die Bundesliga-Saison 2016: Wie der Verein am Sonntag mitteilte, werden Peter Gojowzyk, Daniel Brands und Andi Beck im Sommer am Neckarplatt aufschlagen. Alle drei haben bereits für Deutschland gespielt.

 Daniel Brands, 28 Jahre, stammt aus Deggendorf, Peter Gojowzyk ist 26 Jahre alt und ist in München geboren. „Gojo“ schlug bei seinem Daviscup-Debüt im April 2014 den Franzosen Jo-Wilfried Tsonga, damals die Nummer 12 der Weltrangliste, in fünf Sätzen. Brands und Gojowzyk haben sich aktuell für das Hauptfeld der Australian Open qualifiziert. Andi Beck unterlag am Sonntag im Finale des Future Turniers in Stuttgart Daniel Masur in drei Sätzen mit 6:7, 7:6 und 6:7.

Mit Brands, aktuell die Nummer 159 der ATP-Weltrangliste, Gojowzyk (170) und Beck (390) dürfte Grün-Weiß Mannheim zu den Titelkandidaten zählen. Die Heimspiele finden gegen Gladbach am 8. Juli, gegen Köln am 10. Juli, gegen Düsseldorf am 29. Juli, gegen Neuss am 7. August und gegen den deutschen Meister BW Halle am 14. August statt. „ Ich spreche auch im Namen von Daniel und Peter, wenn ich sage, dass wir uns alle drei sehr auf Mannheim freuen und wir sind auch nach Mannheim gekommen, um mit dem Team in den nächsten Jahren anzugreifen“, so Andi Beck.Teamchef Gerald Marzenell indessen sagt, es sei „eine Ehre“, dass Daniel, Peter und Andi für Grün-Weiss spielen. Man wolle „gemeinsam in den nächsten Jahren schöne Erfolge feiern können“.

 Wie der komplette Kader 2016 aussehen wird, darüber schweigen sich die Verantwortlichen noch aus. Fest stehe nur, dass mit Dominic Thiem und Björn Phau die Leistungsträger und Zuschauerlieblinge der letzten Jahre auch wieder im Einsatz sein werden. „Wir müssen nun genau überlegen, wie und mit welchen Spielern wir für die verschiedenen Wochenenden planen, denn durch Olympia und den dadurch von der ATP sehr gestrafften Turnierkalender wird es besonders 2016 nicht einfach sein, immer auf alle Spieler zurückgreifen zu können. Wir sind aber ganz sicher, bis zum namentlichen Meldeschluss der Spieler Mitte März ein gutes und auch richtig attraktives Team für 2016 und die weitere Zukunft präsentieren zu können,“ so Gerald Marzenell. (wg)