Handball, 2. Liga: SG Leutershausen gewinnt überraschend gegen TSG Friesenheim – Das Spiel heute in voller Länge bei RNF

Die Sensation ist perfekt, die SG Leutershausen gewinnt das Derby in der 2. Handball-Bundesliga gegen die TSG Ludwigshafen-Friesenheim mit 28:27 (14:15). Die „Roten Teufel“ der SGL zeigten eine überragende kämpferische Leistung, rund 1.200 Zuschauer peitschten die SGL zum Derby-Sieg. Das Spiel hielt alles, was es versprach.


RNF übertrug dieses Spiel am gestrigen Abend live. Heute, Sonntag, wiederholen wir die Partie um 17:00 Uhr in voller Länge – im TV und hier im Livestream (bitte klicken).


Die „Roten Teufel“ starteten nervös in die Partie, die „Eulen“ wirkten wacher und kamen besser in die Begegnung. SGL-Schlussmann Alexander Hübe zeigte eine überragende Leistung und hielt seine Mannschaft in der Anfangsphase im Spiel. Die SGL konnte sich zudem auf ihre Junioren-Nationalspieler Valentin Spohn und Stefan Salger verlassen — Spohn netzte insgesamt siebenmal ein. Bei den Gästen sorgten Philipp Grimm und Alexander Feld für offensive Akzente. Das Resultat: eine 14:15-Halbzeitführung für die TSG.

In der zweiten Spielhälfte entwickelte sich ein unglaublicher Fight. Die SGL-Abwehr wurde immer stärker, die „Eulen“ aus Friesenheim schafften es oftmals nicht, am überragenden Schlussmann Hübe vorbeizukommen. Blitztransfer Marcel Möller wirbelte am Kreis, zeigte einen starken Auftritt, netzte insgesamt fünfmal ein. Für den umjubelten 28:27-Siegtreffer sorgte SGL-Rechtsaußen Sascha Pfattheicher mit einem frechen Heber, der Derby-Sieg war perfekt.

Gästetrainer Ben Matschke zeigte sich nach der Partie als fairer Verlierer: „Wir waren heute nicht clever und abgebrüht genug, der Sieg ist letztendlich verdient.“ SGL-Coach Marc Nagel kam aus dem Strahlen nicht mehr heraus: „Heute hat man gesehen, dass das Alter der Spieler keinen Ausschlag gibt — es war eine überragende kämpferische Leistung meiner Mannschaft. Wir wollten das Spiel so lange wie möglich offen halten — das ist uns gelungen. Vielen Dank an die unglaubli- che Stimmung.“ SGL-Keeper Hübe fand nach dem Spiel zunächst keine Worte: „Unglaublich, unfassbar“, sagte er, „es war einfach eine überragende Mannschaftsleistung heute.“

SG Leutershausen: Hübe, Mangold (bei zwei Siebenmetern) — Wetzel, Zahn, Salger (4), Räpple (6/3), Pfattheicher (6), Lierz, Ruß, Spohn (7), Kubitschek, Conrad, Karpstein, Möller (5).

TSG Ludwigshafen-Friesenheim: Klier (25. — 30. Peribonio, ab 44.) – Heß, Feld (8/1), Dietrich (1), Durak (2), Grimm (10/4), Dippe (1), Slaninka, Schmidt (2), Weber (3), Falk, Djozic.

Zeitstrafen: Kubitschek (2), Conrad (4), Wetzel (2), Räpple (4) Salger (2), Bank (2); Schmidt (2), Falk (2), Dippe (4), Dietrich (2).