Handball: Lizenz für Eulen ohne Wenn und Aber

Die Handball-Eulen aus Ludwigshafen-Friesenheim erhalten die Lizenz für die nächste Saison ohne Wenn und Aber. Wie der Handball-Zweitligist mitteilt, macht die unabhängige Lizensierungskommission der Handball-Bundesliga GmbH keinerlei Auflagen. Unter Vorbehalt der sportlichen Qualifikation werde, neben der TSG Ludwigshafen-Friesenheim, folgenden Zweitligaklubs die Lizenz für die kommende Spielzeit erteilt:  EHV Aue, VfL Bad Schwartau, TSV Bayer Dormagen, SG BBM Bietigheim, HSC 2000 Coburg, VfL Eintracht Hagen, TV Emsdetten, HC Erlangen, TuSEM Essen, TuS Ferndorf, TSV GWD Minden, ASV Hamm-Westfalen, TV 1893 Neuhausen, HSG Nordhorn-Lingen, DJK Rimpar Wölfe, HC Empor Rostock, HG Saarlouis und Wilhelmshavener HV. Freiwillig in die Drittklassigkeit wird sich den Angaben zufolge der SV Henstedt-Ulzburg nach dieser Saison verabschieden. Am vergangenen Sonntag zog der norddeutsche Klub seinen für die nächste Runde gestellten Lizenzantrag wieder zurück. (mho)

 

Die Lizenz verweigert wurde den Handballfreunden (HF) Springe. Gegen den negativen Bescheid hatten die Niedersachsen Beschwerde eingelegt, die indes durch das Ligapräsidium abgewiesen wurde. HF Springe kann als nächsten Schritt das Schiedsgericht anrufen.

Der unabhängigen Lizenzierungskommission gehören Rolf Nottmeier, Richter am Arbeitsgericht Minden, Steuerberater Olaf Rittmeier und Frank Bohmann, Geschäftsführer der DKB Handball-Bundesliga, an.

Die Lizenzentscheide für Aufsteiger aus der 2. Bundesliga in die DKB Handball-Bundesliga, für Aufsteiger aus den 3. Ligen in die 2. Bundesliga sowie für die Absteiger aus der DKB Handball-Bundesliga in die 2. Bundesliga werden in den nächsten Wochen bekanntgegeben.