Handball: Löwen unterliegen Leipzig und die Eulen Magdeburg

Die Handballer des SC DHfK Leipzig haben Bundesliga-Tabellenführer Rhein-Neckar Löwen gestürzt und sich selbst an die Spitze des Classements gesetzt. Die Sachsen gewannen am Donnerstag beim 28:23 (16:12) zum ersten Mal überhaupt bei den Löwen und stehen mit 7:1 Punkten in der Tabelle ganz oben. Lukas Binder traf sechsmal für Leipzig, Uwe Gensheimer siebenmal für die Löwen. Schon in der zwölften Minute gab es eine vorentscheidende Szene, als der Leipziger Keeper Joel Birlehm einen Wurf von Albin Lagergren entschärfte und im Gegenzug Martin Larsen zum 6:3 für die Gäste traf. Unmittelbar nach dem Seitenwechsel keimte bei den Gastgebern noch einmal Hoffnung auf, als Romain Lagarde in weniger als zwei Minuten mit zwei Treffern auf 14:16 verkürzte. Der SC DHfK ließ sich aber nicht nervös machen und hatte beim 26:17 (43.) schon für die Vorentscheidung gesorgt. „So viele technische Fehler habe ich bei den Löwen in meiner ganzen Zeit noch nicht erlebt, kommentierte Rechtsaußen Patrick Groetzki die Klatsche. „Kollektiver Blackout“, ergänzte Nationalmannschaftskapitän Uwe Gensheimer. „Wir hatten von Anfang an Probleme, wenn wir den Ball hatten“, so Trainer Martin Schwalb, der von „vielen schlechten Lösungen“ seiner Mannschaft sprach und den Leipziger Sieg als verdient bezeichnete.

Keine Probleme hatte der SC Magdeburg bei seinem 28:22 (13:11)-Auswärtserfolg bei den Eulen Ludwigshafen, zu  dem Michael Damgaard neun Treffer in der Ebert-Halle beisteuerte. (dpa/wg)