Handball: SG Leutershausen bleibt gegen Erlangen lange im Spiel, verliert am Ende 20:26 

(rkü) Am Ende spielte das Ergebnis kaum noch eine Rolle: Die SG Leutershausen verkaufte sich im vorletzten Heimspiel der Saison teuer gegen Aufstiegsaspirant HC Erlangen. Die Franken zeigten von Beginn an, dass sie die Punkte unbedingt mit nach Hause nehmen wollten – sie hatten die Zähler im Kampf um den Aufstieg in die erste Liga eingeplant und traten entsprechend gut eingestellt auf. Doch die Truppe von Marc Nagel hielt dagegen. Keine Anzeichen von Spielmüdigkeit bei den „Roten Teufeln“. Sie hatten den mentalen Durchhänger von der Woche zuvor gegen den VfL Bad Schwartau vollständig überwunden. Der noch vergleichsweise deutliche Halbzeitstand von 9:12 resultierte aus einer kurzen und der einzigen Schwächephase der Hausherren in der ersten Halbzeit.

Sie holten nach dem Wiederanwurf umgehend wieder auf und schafften nur sechs Minuten später den Gleichstand zum 14:14. Das Spiel hielt das anfangs eingeschlagene hohe Tempo. Etwas mehr als 600 Zuschauer, davon alleine 100 aus Erlangen, waren begeistert. Erst acht Minuten vor Schluss hatte sich der Tabellenzweite wieder eine Drei-Tore-Führung gegen sich aufbäumende Leutershausener erkämpft. Zwischenzeitlich hatte Teufel Philipp Schulz wegen eines zu harten körperlichen Einsatzes sogar die rote Karte gesehen. Die Hausherren wehrten sich weiter, doch reichten die Kräfte nun nicht mehr, um den Gästen noch einmal gefährlich werden zu können. Die Schlussminuten gehörten dem HC Erlangen, der mit einem 20:26 im Gepäck die Heimreise antrat.

SG Leutershausen: Hübe, Ullrich, Koch, Wilde, Räpple, Ruß 3, Prestel 5/3, Volk 1, Durak 3, Geppert 4, Conrad, Dippe 2, Engels 2, Schulz