Haßloch: Holiday Park öffnet wieder – TÜV checkt routinemäßig Geräte

Der Holiday Park in Haßloch startet am Samstag in die neue Saison – knapp siebeneinhalb Monate nach dem Unfalltod einer Elfjährigen. Die Fahrgeschäfte seien zuvor wie in jedem Jahr vom TÜV überprüft worden, sagte Parkmanager Bernd Beitz am Donnerstag. „Die Mitarbeiter wurden auch erneut geschult.“ Dies werde regelmäßig gemacht, die Häufigkeit hänge von der Schwierigkeit der Aufgaben ab.
Das elfjährige Mädchen aus Kelsterbach bei Frankfurt war am 15. August von dem Karussell „Spinning Barrels“ (deutsch: drehende Fässer) mitgeschleift und so schwer verletzt worden, dass es starb.
Gegen drei Mitarbeiter des Freizeitparks wird wegen des Verdachts der fahrlässigen Tötung ermittelt. Dazu gehört der für die Sicherheitsaufsicht des Fahrgeschäfts zuständige Mann.
Auf die Frage, ob der Park generell Konsequenzen aus dem Fall gezogen habe, erklärte Beitz, weil die Untersuchungen noch liefen, könne man dazu nichts sagen. Er betonte: „Es ist uns daran gelegen, die Ursache aufzuklären, um dafür zu sorgen, dass so etwas nicht wieder vorkommt.“ Das Fahrgeschäft gehe nicht mehr in Betrieb. Für den Juli kündigte Beitz ein interaktives Fahrgeschäft („Sky Fly“) an, bei dem der Passagier allein in einem „Flugzeug“ sitzt, das auf seinen Befehl hin Überschläge machen und Loopings drehen kann. (dpa/lrs)