Heidelberg: 24 Autos angezündet – Verdächtiger in Untersuchungshaft

Am Sonntagmorgen gegen 10 Uhr meldete ein Zeuge der Polizei, dass ein Unbekannter versucht hatte, mehrere Pkw auf dem Gelände von zwei Autohäusern in der Hebelstraße mittels Grillanzündern in Brand zu setzen. Einem weiteren Zeugen gelang es vor dem Eintreffen der Feuerwehr mit einem Feuerlöscher die Flammen im Keim zu ersticken.

Im Rahmen einer sofort eingeleiteten Fahndung wurde ein Verdächtiger von einer Streifenwagenbesatzung in der Nähe des Tatorts kontrolliert. Hierbei stellten die Beamten nicht nur den Geruch von Grillanzünder, sondern auch ein Feuerzeug fest, welches der Mann noch in seiner Hand hielt. Er wurde daraufhin vorläufig festgenommen. Auf dem Revier ergab eine Überprüfung, dass der 42-jährige Heidelberger mit mehr als 1, 2 Promille deutlich alkoholisiert war.

Nach bisherigem Kenntnisstand soll der Tatverdächtige nicht nur versucht haben, an 14 Fahrzeugen auf dem Gelände der Autohäuser, sondern auch an zehn Fahrzeugen, welche in der Carl-Bosch-Straße geparkt waren, Feuer zu legen. Durch die Brandstiftungen entstand an den Reifen und Felgen von 18 Fahrzeugen ein geschätzter Schaden von 20.000 Euro.

Der Tatverdächtige wurde am Montag dem Ermittlungsrichter des Amtsgerichts Heidelberg vorgeführt, der auf Antrag der Staatsanwaltschaft Heidelberg einen Haftbefehl wegen des dringenden Verdachts der Brandstiftung gegen ihn erließ. Im Anschluss daran wurde er in eine Justizvollzugsanstalt eingeliefert.(mf/pol)