Heidelberg: Benckiser profitiert von Grippewelle

Dem britischen Konsumgüterkonzern Reckitt Benckiser („Calgon“, „Clearasil“) hat die Erkältungs- und Grippewelle
im ersten Quartal viel Geld in die Kassen gespült. Vor Zu- und Verkäufen sowie Wechselkurseinflüssen kletterte der Umsatz um fünf Prozent, wie der Henkel-Konkurrent  mitteilte. RB führte das Abschneiden auf den Erfolg neuer Produkte in seiner
Gesundheitssparte zurück – auch die Erkältungs- und Grippewelle habe den Verkauf angekurbelt. Der Konzern stellt auch Grippemittel her.Indirekter Großaktionär bei dem Konzern ist die Milliardärsfamilie Reimann mit Wurzeln in der Region Mannheim-Heidelberg. Die Reckitt Benckiser Deutschland GmbH sitzt in Heidelberg, der Name Benckiser
eines Vorgängerunternehmens geht auf den Deutschen Johann A. Benckiser zurück, der 1823 eine Salmiakhütte gegründet hatte. dpa/feh