Heidelberg/Berlin: Karl A. Lamers im Zuge von BKA-Ermittlungen befragt

Der Bundestagsabgeordnete Karl A. Lamers und Mitarbeiter seines Berliner Büros wurden von Beamten des Bundeskriminalamtes im Zuge von Ermittlungen wegen des „Offenbarens von Staatsgeheimnissen“ befragt. Das bestätigte der CDU-Politiker aus dem Wahlkreis Heidelberg/Weinheim auf RNF-Anfrage. Hintergrund ist ein geheimes Dokument des Bundesverteidigungsministeriums, das im Januar bei der Festnahme zweier Rüstungslobbyisten beschlagnahmt wurde. Das BKA prüft, ob das Papier vor zwei Jahren aus Lamers Büro in die Hände der Lobbyisten gelangte. „Ich habe dieses Dokument nie in den Händen gehabt, geschweige denn Unfug damit getrieben. Auch meinen langjährigen Mitarbeitern vertraue ich. Ich kann mir darauf überhaupt keinen Reim machen“, sagte Lamers gegenüber RNF. (mj)