Heidelberg: Betrugsversuch endete im Bach

Am Sonntagvormittag hielt ein 21-Jähriger die Polizei in Atem, als er gegen 6 Uhr über Notruf mitteilte, man habe
ihn zusammengeschlagen und seinen Audi geraubt.    Noch während 13 Polizeistreifen nach dem gestohlenen Auto
fahndeten, fand eine Spaziergängerin im Gewann Neurott einen Audi. Dieser stand im Leimbach und war zum Teil mit Wasser vollgelaufen.    Da der vermeintlich Bestohlene alkoholisiert, nass und schlammig war, ergab sich schnell die Vermutung, dass er sein Fahrzeug selbst in den Bach gefahren und den Raub nur vorgetäuscht hatte. Mit dem Verdacht konfrontiert räumte er die Täuschung ein. Ein Alkoholtest ergab einen Wert von über 0,7 Promille. Nachdem er auf der Dienststelle Blutprobe und Führerschein abgegeben hatte, wurde er  wieder auf freien Fuß gesetzt.
Ebenfalls eine Blutprobe und den Führerschein musste ein Freund des 21-Jährigen abgeben. Der ebenfalls 21-Jährige wollte seinen Freund nach dessen Landung im Leimbach abholen, wurde jedoch von einer Polizeistreife beim Kurpfalzhof kontrolliert. Dort endete die Fahrt für ihn, da sein Alkoholtest einen Wert von 1,4 Promille ergab. feh