Heidelberg: Bluttest-Affäre – CDU fordert von Uniklinik mehr Transparenz

Die CDU-Landtagsfraktion hat die Uniklinik Heidelberg aufgefordert, in der Affäre um den umstrittenen Bluttest für Brustkrebs mit offenen Karten zu spielen. „Maximale Transparenz sieht anders aus“, sagte die Hochschulexpertin der
Fraktion, Marion Gentges. Die Forderung sei umso dringlicher, da es bei den Vorgängen auch um Steuergelder gehe, mit denen die Forschung zu der Innovation finanziert worden sei. Der Wirbel um eine PR-Kampagne des Chefs der
Frauenklinik, Christof Sohn, zu einer vermeintlich schon marktreifen Krebsfrüherkennungs-Methode schade dem Ruf der ältesten deutschen Universität und ihres Klinikums. Vernachlässigte Aufsichtspflichten des Wissenschaftsministeriums sehe sie aber nicht. dpa/feh