Heidelberg/Dossenheim: Ursachenforschung nach Trinkwasser-Alarm

Nach dem Trinkwasser-Alarm in Dossenheim und Heidelberg forschen die Behörden weiter nach der Ursache. Das als Quelle der Wasser-Verfärbung ausgemachte Wasserwerk Entensee im Heidelberger Stadtteil Handschuhsheim werde so lange vom Netz genommen, bis alle Untersuchungen abgeschlossen seien, teilten Landratsamt und Stadt Heidelberg mit. Der rund 100 Meter tiefe Brunnen solle näher untersucht werden. Ersten Erkenntnissen zufolge ist der Blaustich auf eine natürliche Schwankung in der Zusammensetzung des Wassers zurückzuführen. Alle entnommenen Proben hätten keine Auffälligkeiten gezeigt, gesetzlich vorgegebene Werte seien allesamt eingehalten worden. Wie berichtet, hielt die Trinkwasser-Warnung die Menschen in Dossenheim und Heidelberg fast sechs Stunden in Atem. Betroffen waren auch Großbetriebe wie Klinikum und DKFZ im Neuenheimer Feld sowie zahlreiche Restaurants, die wegen der ungewissheit geschlossen bleiben mussten. (mho)