Heidelberg: Dritte Kundgebung gegen PEGIDA

Zum dritten und vorerst letzten Mal wollen Heidelberger Bürger am Abend mit einer Kundgebung ein Zeichen gegen Fremdenfeindlichkeit setzen. Die Initiative unter dem Motto „Nogida“ sei ein positives Signal, dass Heidelberg und der Rhein-Neckar-Kreis für Gastfreundschaft, Weltoffenheit und Toleranz stehen“, sagte Landrat Stefan Dallinger.

„Nogida“ sei als spontanes Zeichen aus der Bürgerschaft entstanden, sagte der Initiator Christoph Nestor. „Pegida ist eine Episode, aber diejenigen, die damit sympathisieren, die bleiben.“ Deswegen wollten die Vertreter der Heidelberger Zivilgesellschaft mit den Anhängern der Bewegung „gegen die Islamisierung des Abendlands“ ins Gespräch kommen. An der ersten „Nogida“-Demonstration nahmen am 12. Januar rund 3000 Menschen teil, bei der zweiten waren es am 26. Januar mehrere hundert Teilnehmer. (lsw)