Heidelberg: Einigung für nicht-ärztliche Beschäftigte am Uniklinikum

Die nicht-ärztlichen Beschäftigten der vier Unikliniken im Südwesten bekommen mehr Geld. In der dritten
Verhandlungsrunde einigten sich der Arbeitgeberverband der baden-württembergischen Universitätsklinika (AGU) und die
Gewerkschaft Verdi auf einen rückwirkenden Anstieg der Gehälter zum 1. Mai um 3,2 Prozent bei einer Laufzeit von 14 Monaten, wie Verdi mitteilte. Davon profitieren alle Beschäftigten der Kliniken bis auf die Ärzte und einige
wissenschaftliche Mitarbeiter. „Der heute erzielte Tarifabschluss ist für viele Berufsgruppen eine sehr positive Nachricht“, erklärten die beiden AGU-Vorstände Gabriele Sonntag und Udo X. Kaisers. Durch die höhere Auszubildendenvergütung
etwa wirke man dem Fachkräftemangel in der Pflege weiter entgegen. Auch Verdi-Verhandlungsführerin Irene Gölz zeigte sich zufrieden. Knackpunkt der Verhandlungen mit den Arbeitgebern war zuletzt die Laufzeit des neuen Tarifvertrages. Der AGU hatte zunächst eine längere Laufzeit bevorzugt. dpa/feh