Heidelberg: Experte fordert ungewöhnliche Bauprojekte für Flüchtlinge

Städte sollten aus Sicht von Architekt Franz Pesch offener sein für ungewöhnliche Projekte im Wohnungsbau für Flüchtlinge. „Eine Möglichkeit sind halb fertige Gebäude, die Bewohner selbst weiterbauen, wenn sie das Geld dazu haben“, sagte er anlässlich eines Heidelberger Städtetagskongresses zur Flüchtlingshilfe am Dienstag. „Man könnte eine fünf Meter lange Selbstbauzone freilassen im rückwärtigen Bereich des Hauses.“ Flüchtlinge in Kasernen unterzubringen, könne nur eine kurzfristige Lösung sein, sagte der Stadtplaner aus Dortmund. Gebraucht werde günstiger Wohnraum – schnell und viel, nicht nur für Flüchtlinge. (dpa/lsw)