Heidelberg: Gemeinderat beschließt Nachtragshaushalt 2020 und Fortsetzung von 40 Bauvorhaben

Der Gemeinderat hat sich in seiner Sitzung am Donnerstag  mit den Auswirkungen der Corona-Krise auf die kommunalen Finanzen der Stadt Heidelberg beschäftigt. Einnahmeverluste und Kostensteigerungen führen dazu, dass die Stadt das laufende Haushaltsjahr mit einem Minus von rund 20 Millionen Euro abschließen muss, trotz Hilfspaketen von Bund und Land, heißt es. Im Nachtragshaushaltsplan enthalten ist auch ein „Nothilfefonds Corona“ mit einem Umfang von 200.000 Euro. Bei der Frage, welche Bauvorhaben in den kommenden beiden Jahren 2021/2022 fortgesetzt werden, hat sich der Gemeinderat auf 40 Projekte verständigt und entsprechende Mittel vorgesehen. Dazu zählen unter anderem die Erneuerung des Schulcampus Mitte und die Erweiterung des Turnzentrums. (cj)