Heidelberg: Gemeinderat trifft Entschiedung über Wolfsgärten im Dezember

Das Innenministerium ist voll und ganz für einen Neubau eines Ankunftszentrums für Geflüchtete in den Wolfsgärten in Heidelberg. Das teilte die Stadt am Mittag mit. Der Amtschef des Stuttgarter Innenministeriums, Andreas Schütze, hat in der jüngsten Sitzung des Haupt- und Finanzausschusses die Konzeption des Ankunftszentrums für Geflüchtete erläutert. Der künftige Standort Wolfsgärten  sei Teil eines „atmenden“ Erstaufnahmesystems mehrerer Standorte im ganzen Land. Die Ansprüche des Innenministeriums an den Neubau seien sehr hoch und ließen sich auf dem Areal Wolfsgärten in vollem Umfang realisieren, heißt es. Der Standort Patrick-Henry-Village (PHV) sei von Anfang an als Übergangslösung geplant gewesen. Die Größe der Wolfsgärten reiche für dieses Vorhaben aus, so Schütze. Als Unterbringungspuffer für den Fall sehr hoher Zugangszahlen solle es ergänzend 1.500 weitere Plätze in der Region, außerhalb der Gemarkung der Stadt geben. (hd/cj)