Heidelberg: Heidelberger Druck kommt dank Digitalgeschäft und Abo-Modellen voran

Der Maschinenbauer Heidelberger Druckmaschinen hat im ersten Geschäftsquartal die Früchte aus dem laufenden Konzernumbau geerntet. Zwischen April und Juni wurden die ersten Erlöse aus Abo-Verträgen für Maschinen erzielt. Die Verträge erzielen während ihrer mehrjährigen Laufzeit wiederkehrende Erlöse und werden vom Unternehmen als Geschäftsmodell der Zukunft betrachtet. Auch im traditionellen Geschäft mit dem Verkauf von Druckmaschinen wuchs das Unternehmen. Der Konzernumsatz stieg dadurch um 9 Prozent auf 541 Millionen Euro, wie der Maschinenbauer am Dienstag in Heidelberg mitteilte.
Der Auftragseingang zog um 6 Prozent auf 665 Millionen Euro an. Das operative Ergebnis (Ebitda) ohne Restrukturierungskosten erreichte 20  Millionen Euro – nach 14 Millionen Euro im Vorjahr. Unterm Strich blieb der Maschinenbauer mit minus 15 Millionen Euro in den roten Zahlen, gegenüber dem Vorjahr schrumpfte der Verlust aber um eine Million Euro.(dpa/mf)