Heidelberg: Lange Haftstrafe für Fälscher gefordert

Im Prozess gegen einen mutmaßlichen Fälscher von Autodokumenten hat die Staatsanwaltschaft am Freitag vor dem
Landgericht Heidelberg eine Haftstrafe von mindestens viereinhalb Jahren gefordert. Der Angeklagte soll zwischen 2010 und 2014 Dokumente für gestohlene Luxusfahrzeuge gefälscht und verkauft haben. In mindestens 100 Fällen soll der 51-Jährige mehr als eine halbe Million Euro ergaunert haben. Ob er dabei alleine gehandelt hat oder ob es Mittäter gab, konnte bisher nicht geklärt werden. Der Mann hat den Anklägern zufolge vor allem für Autodiebe Urkunden erstellt. Diese konnten die Dokumente dann bei Zulassungsstellen vorlegen und bekamen für ihre gestohlenen Autos legale Kfz-Papiere. Ein Urteil wird am Dienstag erwartet. dpa/feh