Heidelberg/Mannheim: Bluttest-Affäre beschäftigt auch Arbeitsgericht

Die Bluttest-Affäre am Heidelberger Klinikum zieht weitere Kreise. Nach Informationen des Mannheimer Morgen beschäftigt sich nun auch das mannheimer Arbeitsgericht mit dem Skandal. Markus Jones, der freigestellte Leiter der Rechtsabteilung des Klinikums will eine einstweilige Verfügung bewirken. Es geht um das gegen ihn ausgesprochene Hausverbot sowie die Freistellung von seinem Job. Zeitgleich entzog ihm der Aufsichtsrat den Posten als stellvertretender kaufmännischer Direktor. Der Bluttest war im Februar als Früherkennungsverfahren für Brustkrebs der Öffentlichkeit vorgestellt worden, obwohl er noch nicht marktreif war