Heidelberg: Maskierter Mann löst Großeinsatz aus – Falscher Alarm

Die Polizei rückte mit acht Streifenwagen an und evkuierte aus Sicherheitsgründen 20 Gläubige aus einer Moschee in Heidelberg. Doch am Ende erwies sich der mutmaßliche Terror-Einsatz als falscher Alarm. Den Angaben zufolge meldete sich ein Zeuge, der von einem maskierten Unbekannten mit einer Waffe bedroht worden sei. Anschließend habe der Mann ein Firmengebäude in der Haberstraße betreten. Die Polizei löste einen Großeinsatz aus. Beamte durchsuchten das Anwesen und kontrollierten drei Personen, ohne etwas Verdächtiges ausfindig zu machen. Im Zuge der Ermittlungen habe ein 20-Jähriger zu Protokoll gegeben, dass er eine Idee für ein neues Video ausprobieren wollte. Deshalb sei er mit weißer Sturmhaube auf der Straße gewesen und habe mit der Hand eine Waffe geformt. Auf den jungen Mann kommen jetzt Ermittlungen wegen des Verdachts der Bedrohung zu. Die Polizei prüft zudem, ob er die Kosten des Einsatzes übernehmen muss. (mho)