Heidelberg: Mißbrauchsprozess – hohe Haftstrafe für Vergewaltiger von Stieftochter

Im Heidelberger Mißbrauchsprozess wurde der Angeklagte zu 5 Jahren und neun Monaten Haft verurteilt. Er soll seine Stieftochter 24 Mal vergewaltigt haben. Ursprünglich waren dem heute 61-Jährigen über 200 Fälle vorgeworfen worden. Die Taten liegen über 20 Jahre zurück. Das heute 38-jährige Opfer hatte den Mann erst 2018 angezeigt. Das Landgericht sah es als erwiesen an, dass der Stiefvater das Vertrauensverhältnis zu dem Kind massiv mißbraucht hat. Die Taten sollen sich in der elterlichen Wohnung ereignet haben, dabei soll er dem damals höchstens 14 Jahre altem Mädchen auch wiederholt ein Messer an den Hals gehalten haben. Der Angeklagte bestritt die Taten, die Verteidigung legte Revision ein. feh