Heidelberg: Plädoyers nach tödlicher Messerstecherei: 10 Jahre Haft gefordert

Im Heidelberger Prozess um die tödliche Messerattacke vor einem Nachtclub in Leimen fordert die Staatsanwaltschaft zehn Jahre Haft wegen Totschlags. Angeklagt ist ein 36-jähriger Familienvater aus dem Kosovo. Er war in dem Etablissement mit dem späteren Opfer aneinander geraten. Angeblich schuldete der Pole dem Angeklagten viel Geld. Am frühen Morgen des 23. September lauerte der Täter dem Mann vor dem Club auf und stach zehnmal zu. Trotz sofortiger Notoperation überlebte der 45-Jährige nicht. Der Angeklagte wurde vier Tage später auf einem Autobahnrastplatz in Nordfrankreich verhaftet. Der Angeklagte gab an, aus Notwehr gehandelt zu haben.  Die Verteidigung stellte keinen Antrag. Das Urteil wird morgen erwartet. (mj)