Heidelberg: Polizei ermittelt gegen zwei Teilnehmer von Solidaritätskundgebung

Nach der Solidaritätskundgebung für eine Rechtsanwältin gestern vor dem Gebäude der Heidelberger Polizeidirektion ermittelt die Polizei gegen zwei Teilnehmer. Wie ein Sprecher auf Anfrage bestätigte, warb eine Frau für eine Demonstration gegen die Corona-Beschränkungen am kommenden Samstag. Es bestehe der Verdacht, dass sie damit öffentlich zu einer rechtswidrigen Tat aufgerufen habe. Den gleichen Vorwurf macht die Polizei einem Mann, der im Internet zu der gestrigen Kundgebung aufrief, diese Veröffentlichung später aber wieder löschte. Bei der Solidaritätskundgebung versammelten sich trotz geltender Corona-Beschränkungen etwa 250 Menschen. Wie es heisst, verzichtete die Polizei in Abstimmung mit städtischen Behörden darauf, direkte Maßnahmen gegen die Teilnehmer vorzunehmen. Versuche der Beamten, mit Lautsprecherdurchsagen die Versammlung aufzulösen, blieben erfolglos. (mho)