Heidelberg: Prozess gegen mutmaßlichen Fälscher von Autodokumenten beginnt

In mehr als 100 Fällen soll ein mutmaßlicher Betrüger falsche Dokumente für teure Autos hergestellt und verkauft haben. Dafür muss er sich von heute an vor dem Heidelberger Landgericht verantworten. Die Dokumente wirkten laut Staatsanwaltschaft, als handele es sich um solche für Autos, die von den USA nach Europa importiert worden waren. Der mutmaßliche Urkundenfälscher soll sich auf diese Weise rund 600 000 Euro ergaunert haben. Er hatte seine Wohnung und sein Büro in Berlin.
Die Dokumente verkaufte der Mann den Angaben zufolge über mehr als vier Jahre an Autobesitzer, in der Regel für Beträge zwischen 6000 Euro und 7500 Euro. Vielfach handelt es sich nach Überzeugung der Ermittler um gestohlene Autos. (dpa/lsw)