Heidelberg: Quarantäne-Verweigerer verursachen in Uni-Klinik hohe Kosten

Die Unterbringung von uneinsichtigen Quarantäne-Verweigerern in zwei baden-württembergischen Krankenhäusern, darunter die Uni-Klinik Heidelberg, hat ihren Preis. Wie aus einer Kabinettsvorlage hervorgeht, rechnet das Sozialministerium für insgesamt neun Klinikplätze mit Ausgaben bis zu 2,2 Millionen Euro. Wie es heisst, werden den Kliniken die Kosten für die Unterbringung sowie für den Sicherheitsdienst, der für die Bewachung erforderlich ist, erstattet. Unklar sei, wie viele der neun Plätze tatsächlich benötigt werden. Sie sind für Menschen vorgesehen, die vorsätzlich in Kauf nehmen, andere mit dem Coronavirus anzustecken. Für die Zwangseinweisung ist ein richterlicher Beschluss erforderlich. (mho/dpa)