Heidelberg: Schlechtes Wetter belastet HeidelbergCement

Der Baustoffkonzern HeidelbergCement hat im ersten Quartal zwar von einer besseren Nachfrage vor allem in Nordamerika und Europa profitiert. Allerdings bremsten höhere Energiekosten, schlechte Wetterbedingungen und ein gestiegener Wettbewerbsdruck in Indonesien und Ghana. Von Januar bis März ging der bereinigte Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) um 2 Prozent auf 383 Millionen Euro zurück, wie die im Dax notierte Gesellschaft am Mittwoch vor Beginn der Hauptversammlung mitteilte. Der Umsatz verharrte mit knapp 3,8 Milliarden Euro auf dem Niveau des Vorjahres. Unter dem Strich blieb ein für die Aktionäre anrechenbarer Verlust von 70 Millionen Euro. Das waren 2 Millionen Euro weniger als ein Jahr zuvor. Das erste Quartal ist bei Baustoffkonzernen traditionell das schwächste Jahresviertel. Die Ziele für das Gesamtjahr 2017 bestätigte das Unternehmen. (dpa/asc)