Heidelberg: Solidaritätsbekundung vor Polizeigebäude hat für Teilnehmer Konsequenzen

Die Soldidaritätsbekundung für eine Heidelberger Rechtsanwältin soll für die Teilnehmer Konsequenzen haben. Im Nachgang zur Ansammlung auf dem Vorplatz des Polizeigebäudes in der Römerstraße hat das Polizeipräsidium Mannheim reagiert. Auf  Weisung des Polizeipräsidenten Andreas Stenger habe man noch am selben Tag unter Leitung des Dezernats Staatsschutz eine 12-köpfige Ermittlungsgruppe eingerichtet, so die Polizei. Ziel sei es, die Vorgänge aufzuklären und die Teilnehmerinnen und Teilnehmer zu identifizierten, die gegen die Corona-Verordnung verstoßen haben.  Von der Solidaritätsbekundung seien viele Videoaufzeichnungen in den Medien öffentlich zugänglich, die sich in der Auswertung befinden. Mehrere Teilnehmerinnen und Teilnehmer habe man bereits identifiziert. Bei den Solidaritätsbekundungen vor dem Polizeigebäude hatte sich laut Polizei eine sehr heterogene Personengruppe in der Spitze von rund 150 Teilnehmerinnen und Teilnehmern versammelt. Aus Gründen des Deeskalationsprinzips, insbesondere auch um erhöhte Infektionsrisiken bei Zwangsmaßnahmen mit direkten Körperkontakten zu vermeiden, sowie mit Blick auf die besonderen Umstände dieser aufgeheizten Situation, wurde zunächst auf unmittelbare Personalienfeststellungen verzichtet, so die Polizei weiter (pol / mpf)