Heidelberg: Staatsanwaltschaft fordert zehn Jahre Haft im Chloroform-Prozess

Im sogenannten Chloroform-Prozess vor dem Heidelberger Landgericht hat die Staatsanwaltschaft zehn Jahre wegen versuchten Mordes und vollendeter gefährlicher Körperverletzung gefordert. Der Ankläger ist überzeugt, dass der Lkw-Fahrer seine Ex-Frau in der Wohnung mit einem Elektroschocker attackiert und ihr Chloroform verabreicht hat, um sie zu töten. Dabei seien die Mordmerkmale „Heimtücke“ und „niedere Beweggründe“ erfüllt worden. Die Frau wollte sich entgültig von dem Mann trennen. Der 38-Jährige raus Eberbach hatte zwar die Tat gestanden, aber immer behauptet, dass er seine Frau nicht ernsthaft verletzten wollte. Sie überlebte zwar die Attacke, trägt aber bleibende Schäden davon.