Heidelberg: Staatsanwaltschaft stellt Ermittlungen nach Bluttest-Affäre ein

Die Heidelberger Bluttest-Affäre zieht zunächst keine juristische Aufarbeitung nach sich. Die Staatsanwaltschaft Mannheim stellte die Ermittlungen gegen fünf Beschuldigte nach eigenen Angaben ein. Der Leiter der Uni-Frauenklinik stellte den mittlerweile heftig kritisierten Bluttest Anfang letzten Jahres vor. Im April 2019 stellte das Universitätsklinikum Strafanzeige gegen unbekannt. Es gebe Anzeichen eines unlauteren Vorgehens bei der Entwicklung und Ankündigung des potenziellen Bluttests zur Brustkrebsdiagnostik. Die Staatsanwaltschaft teilte mit, auch die Untersuchungen gegen die Uni-Ausgründung Heiscreen hätten keine Hinweise auf Straftaten ergeben. Heiscreen sollte den Bluttest vermarkten. Indizien für den Verdacht der Marktmanipulation durch die Pressekampagne in Deutschland lägen den Ermittlungen zufolge nicht vor. (mho/dpa)